Kletzenbrot Rezept 4 Sterne Wellness Hotel Laerchenhof Heiligenblut

Das Lärchenhof Rezept: Kletzenbrot

Aromatische Kletzen, süße Feigen, saftige Zwetschken mit kernigen Nüssen und wärmenden Gewürzen in Brotteig gemischt: einfach köstlich, so ein verführerisches Kletzenbrot! Das Kletzenbrot hat als Weihnachtsgebäck bei uns in Heiligenblut eine weit längere Tradition als Kekse.

Gesunde Süßigkeit mit historischen Wurzeln

Das Kletzenbrot wurde früher aus Roggen-Brotteig hergestellt. Weizenmehl, das zum Kekse backen unerlässlich ist, war ein Luxusgut, das sich einfache Bergbewohner lange Zeit gar nicht leisten konnten. Kletzen sind mit der Schale getrocknete Birnen, die schon braun, weich und süß geworden sind. Birnen, Äpfel und Zwetschken wurden früher in der Nachhitze des Backofens gedörrt und so für den Winter aufbewahrt. Große Höfe hatten sogar eigene Dörrhütten.

Anno dazumal wurde Kletzenbrot ohne Honig oder Zucker hergestellt. Seine Süße erhielt es nur durch die Kletzen. Auch die exotischen Gewürze aus dem Orient waren für die meisten nicht leistbar. Die Zutaten der Fruchtmasse für das Kletzenbrot sind kein ehernes Gesetz, man darf abwandeln: Was in diesem Jahr besonders aromatisch gewachsen ist und was einem selbst und den zu Beschenkenden – hoffentlich – schmeckt, wird bevorzugt. Kletzen allerdings, die getrockneten Birnen, müssen immer dabei sein. Sie geben dem gesunden Energiespender schließlich den Namen!

Ein duftendes Kletzenbrot zu machen, ist nicht schwierig.

Für das Lärchenhof Kletzenbrot haben wir das traditionelle Rezept mit Zuckerbäcker Feinheiten veredelt.

Zubereitung

Am Vortag:

  • ½ l Rotwein, 150 g Zucker, 10 Nelken und 1 Zimtstange aufkochen, drei Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb gießen
  • Kletzen halbieren
  • gemeinsam mit den Feigen mit der Weinmischung übergießen und über Nacht ziehen lassen

Am nächsten Tag

  • Die Milch lauwarm erwärmen
  • Mit dem Germ und 1 Prise Zucker verrühren
  • Mit Roggenmehl, Weizenmehl, Wasser, Prise Salz, ½ TL Zimtpulver und 1 Msp. Nelkenpulver vermischen, gut verkneten
  • Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten lang gehen lassen
  • Das Rohr auf 180°C vorheizen
  • Währenddessen die eingeweichten Feigen und Kletzen in Streifen schneiden
  • Mit den restlichen Zutaten und dem Teig vermischen
  • Mit nassen Händen zu zehn kleinen Kugeln formen
  • Mit Mandeln, Haselnüssen und kandierten Früchten verzieren
  • Auf einem Blech mit Backpapier 30 Minuten bei 180°C backen

Nach dem Backen das glänzende Finish:

  • Für die Glasur Zucker und Wasser aufkochen
  • Espresso einrühren
  • Die Laibe damit bepinseln
  • Vollständig auskühlen lassen und aufschneiden

In Frischhaltefolie verpackt ist das Früchtebrot an einem kühlen trockenen Ort ein paar Wochen haltbar

Zutaten für zehn kleine Laibe

Für den Teig:

  • 1/8 l Milch
  • 1/8 l Wasser
  • 250 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • 40 g Germ
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ½ TL Zimtpulver
  • 1 Msp. Nelkenpulver

Früchtemischung

  • 500 g getrocknete Früchte – Feigen, Zwetschken
  • 500 g Kletzen (getrocknete Birnen)
  • ½ l Rotwein
  • 150 g Zucker
  • 10 Nelken, 1 Zimtstange
  • 200 g Walnüsse
  • 200 g Rosinen
  • 200 g gewürfeltes Orangeat und Zitronat
  • ca. 120 g Mandeln
  • 100 g Pinienkerne
  • 4 EL Rum
  • Zum Garnieren – Geschälte ganze Mandeln, kandierte Früchte, Walnusshälften

Glasur

  • 100 g Zucker
  • 1/16 l Wasser
  • 1 kleine Tasse Espresso

Guten Appetit!

 

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